princess

Kleiner Steckbrief

Wohnt in: Soest

Geboren: (festgelegt, da Findelkatze) 29. April 2007

Geschlecht: Weiblich

Gewicht: 3 kg

Spitznamen: Süße, Prinzessin, Kleine
Rasse: Einfache Hauskatze (EHK)

(Link) Felis bester Freund. Sabberteddy

 

Felidaes Geschichte

Felidae ist seit dem 09. Juni 2007 bei uns. Ihr genaues Geburtsdatum kennen wir nicht, da sie ein Findelkind ist. Sie wurde ausgesetzt und kam im geschätzten Alter von 4 bis 6 Wochen zu uns. An dem Tag, als sie bei uns einzog, gewitterte es draußen stark und es wüteten wahre Sintfluten. Laut der Aussage des Tierarztes irrte sie schon einige Tage durch die Gegend. Sie war vollkommen dehydriert und hatte zudem eine Bindehautentzündung und eine kräftige Erkältung. Sie konnte weder laufen, noch alleine fressen.

Die ersten Wochen musste ich sie alle drei Stunden mit einer kleinen Einwegspritze füttern. Dazu hatte ich extra Aufzuchtmilch gekauft. Sie wurde immer kräftiger und langsam erholte sie sich. Die ersten zwei Wochen hat sie viel geschlafen. Jedesmal nach dem Füttern, erneuerte ich ihre Wärmflasche, damit sie warm lag. Das ganze auch alle drei Stunden nachts. Dazu hatte ich einen Umzugskarton in ein kleines Katzenapartment umgebaut.

Ein kleiner Schuhkarton, indem die Wärmflasche und ein Handtuch lagen, als Bettchen und dann ein weiterer Schuhkarton als Klöchen, damit sie nicht aufs Handtuch macht. Dazu bekam sie noch ein kleines Kuscheltier, welches ihre Größe hatte. So sollte sie wenigstens einen zum Kuscheln haben und sich nicht allein fühlen.

Felidae am ersten TagHier seht ihr sie an ihrem ersten Abend bei uns. Nachdem ich sie getrocknet hatte, da sie durch den Regen komplett durchnässt war, kuschelte sie sich in meine Tigger-Fleecedecke, die nun fortan ihr gehörte. Unter die Decke hatte ich meine Wärmflasche gelegt. Sie schlief fast zwei Tage am Stück. Während sie schlief, streichelte ich ihr Köpfchen und sagte ihr, sie solle sich keine Sorgen machen, denn sie habe großes Glück gehabt und ab jetzt werde sie ein schönes Leben haben, ohne Angst haben zu müssen. Ich hatte in den Tagen große Angst, dass sie einfach einschläft und nicht mehr aufwacht, doch sie hielt durch und kämpfte.

nach dem Tierarztbesuch Hier seht ihr sie, nach dem ersten Tierarztbesuch einen Tag später. Der Tierarzt öffnete ihre zugeklebten Augen. Hinter den rotgeschwollenen Lidern versteckten sich zwei wunderschöne, aber ängstliche strahlend blaue Augen. Wir mussten mehrmals täglich die Augen reinigen und eine Salbe hineintun. Sehr schnell erholte sie sich und sie trug keine bleibenden Schäden zurück. Der Schnupfen war schon etwas hartnäckiger. Es brauchte drei Spritzen, bis wir ihn im Griff hatten. Zwischendurch musste sie auch nochmal entwurmt werden und dann war sie topfit.

Fast okayHier seht ihr sie, wie sie fast wieder okay war. Die hat gut zugenommen und wirkte wie ein kleiner flauschiger Fellball. Sie durfte sich nun frei in der Wohnung bewegen und traf dabei auch auf Cthulhu, der das Ganze eher skeptisch betrachtete. Sie schlief nun auch nicht mehr in ihrem “Einzimmer-Apartment”, sondern mit bei uns im Bett. Oft wurden wir nachts davon geweckt, wie sie schnurrend neben uns auf dem Kopfkissen lag und in unseren Haaren tretelte. Sie wich mir nicht von der Seite und folgte mir überall hin. Wenn ich mal in einem anderen Zimmer als sie war oder uns eine angelehnte Tür trennte, miaute sie aus vollster Kehle, dass ich sie doch zu mir lasse, oder wenigstens einen Laut gebe, wo ich sei.

Beim Putzen Wo wir sie in der ersten Zeit beim Saubermachen unterstützen mussten, so fing sie bald an, sich selbst zu putzen. Ich war erleichtert, denn beim Fressen war sie immer sehr gierig und verschmierte ihr komplettes Gesicht. Auf einem weißen Gesicht sieht man ja auch jeden Flecken. ;) Mit Cthulhu kam sie immer besser klar, auch wenn es ihm nicht behagte, wenn sie wie von der Biene gestochen durch die Wohnung sprang und hinter ihm her hechtete. Cthulhu ist zwar erst 4, aber mag er es doch alles ein bisschen gemütlicher und ruhiger. Das interessierte Felidae aber nicht im geringsten. Cthulhu wurde als riesengroßes Kuschel-Spieltier gebraucht, auch wenn sie das ein oder andere Mal von ihm eine gewischt bekam.

Am FensterAls sie in der Lage war, zu Klettern, wurde die Fensterbank ihr liebster Sitzplatz. In der Sonne liegen, mal ne Fliege fangen, oder schauen was draußen so passiert. Alles das ist dort möglich. Außerdem hat man so eine wunderbare Aussicht im Wohnzimmer und sieht was so um einen herum passiert. Mittlerweile fraß sie selbstständig und allein. Auch die Wohnung war komplett erobert. Ihre Lieblingsspielzeuge sind ihre Softbälle. Diese schießt sie gern stundenlang durch die Wohnung oder trägt sie im Mäulchen zum Nächstbesten, der es für sie wegwirft, damit sie es wieder jagen kann.

Nun ist sie fast ein halbes Jahr alt und hat sich zu einer jungen Dame entwickelt, die Cthulhu den Kopf verdreht und den eigenen Kopf noch voller Flausen hat. Demnächst stehen noch einige Sachen an, wie ihre Impfung und Kastration. Darüber werde ich dann berichten, wenn es soweit ist.

 

 

Update: 9. November 2007

New window decorationHeute wurde die Fensterbank abgeräumt, damit die Kleine ihren Lieblingsplatz uneingeschränkt nutzen kann. Sie liebte die Fensterbank ja sowieso immer. Deswegen flogen Töpfe und andere Deko immer im Minutentakt herunter. Aber so mag sie es. Eine Plüschdecke. Heizungswärme von unten und Sonne von oben. Was will man mehr? Theoretisch wäre sogar noch Platz für Cthulhu. Aber auch nur Theoretisch ;) Praktisch liegt sie lieber selbst in der Sonne und reckt und streckt sich, in der Hoffnung über die komplette Fensterbankbreite zu passen.