Neue Katze? Wie gehts richtig?
Die Quellen von denen man seine Katzen bekommt, sind sehr vielschichtig. Sei es vom Bauernhof, von Bekannten, von Kleinanzeigen, von der Tierhilfe oder vom Züchter. Je nach Vergangenheit und Herkunft der Katze kann es nötig sein, gewisse Vorsichtsmaßnahmen beim Einzug der neuen Katze zu treffen, vor allem wenn bereits eine vorhandene Katze Zuhause wartet. Katzen vom Züchter bekommt man normalerweise mit einem aktuellen Gesundheitszeugnis des Tierarztes. Dieses ist nicht älter als eine Woche und bescheinigt dem Käufer, dass die Katze zum Zeitpunkt der Untersuchung frei von sichtbaren Krankheiten ist. Darunter fallen zum Beispiel angeborene Deformationen, Erkältungskrankheiten, Parasiten usw.
Vertraut man dem Züchter und weiß aus welchen Verhältnissen die Tiere stammen, ist eine Quarantäne nicht unbedingt von Nöten.
Katzen aus Tierbeständen in denen keine regelmäßige Versorgung durch den Tierarzt gegeben ist, oder Tierbeständen, dessen Zustand dem Käufer unbekannt ist, sollten jedoch vor einer Zusammenführung mit einer vorhandenen Katze genauestens untersucht werden.
Dazu gehört ein Blutbild und ein Fiv- und Leukosetest. Auch ein Kotprofil (welches auch Giardien mit einschließt) sollte erstellt werden. Für die Zeit bis die Testergebnisse da sind, sollte die Katze in einem separaten Zimmer bleiben und nach dem Umgang mit ihr, ausreichende Desinfektion durchgeführt werden.
Für viele scheinen diese Vorsichtsmaßnahmen übertrieben, doch wenn das vermeintlich süße Kätzchen vom Nachbarn eine gefährliche Krankheit mit einschleppt und die vorhandene Katze ansteckt, dann ist die Trauer groß, erst recht bei tödlich endenden Krankheiten.





