Vorbereitungen für die Katzengeburt
Natürlich ist bei Katzen eine Kastration auf jeden Fall vorzuziehen. Manchmal kommt man aber in die Situation, in der man überhaupt keine Wahl hat und sich plötzlich einer trächtigen Katze gegenüberstehen sieht.
Es gibt aber einige Dinge die beachtet werden sollten.
Was ihr also braucht:
Wurfkiste: Eine Wurfkiste ist der Platz an dem die Katzen ihre Kitten bekommt und dann in den ersten Wochen aufzieht. Diese sollte vom Platz ausreichend für die Katze und Kitten sein, aber der kleinen Familie Schutz und Geborgenheit liefern. Der Standort ist auch wichtig. Die Katze muss ihre Ruhe haben können. Ist es ihr zu unruhig, wirft sie erst gar nicht oder trägt ihre Kitten direkt an einen anderen Ort.
Von Vorteil wäre es also mehrere Wurfkisten anzubieten, damit die Katze eine Auswahl hat. In der Wurfkiste keine Frotteeware verwenden, da die kleinen Schlaufen zu Verletzungen und Strangulationen an den Zehen der Kitten führen können.
Als Wurfkiste können Holzkisten, Wäschekörbe und auch Pappkartons verwendet werden.- Kreislauftropfen aus der Apotheke, sollte ein Kitten “Startschwierigkeiten” haben.
- Eine Schere, sollte die Katze die Nabenschnur nicht selbst durchbeissen. Manche Leute schwören darauf, dass man die Nabelschnur mit den Fingernägeln durchzwickt, aber wichtiger ist es, dass man ein genügendlanges Nabelschnurstück über lässt und nicht zu nah am Bauch abschneidet. Gute wäre in dem Fall auch ein Desinfektionsmittel.
- Tücher, mit denen die Kitten trocken und saubergerieben werden können, sollte die Mutter das nicht übernehmen. Manchmal will ein Kitten auch nicht atmen, dann muss man es durch reiben auch zum Atmen anregen. In diesem Fall kann man Frotteetücher vorsichtig verwenden.
Um das Geburtsgewicht festzuhalten braucht ihr noch eine möglichst genaue Waage. Am besten ist eine digitale Küchenwaage geeignet, aber jede Waage die grammgenau misst, kann verwendet werden. Später muss man täglich zu einer festen Zeit das Gewicht der Kitten kontrollieren. So kann man am besten feststellen ob es Probleme mit den Kleinen gibt, sollten sie abnehmen.- Jederzeit muss auch die Telefonnummer des Tierarztes bei der Hand sein. Der sollte über die Katzengeburt auch informiert sein, damit man ihn jederzeit, sollte etwas schief gehen, erreichen kann.
- Für den Fall, dass die Katze die Kitten nicht annimmt, muss man auf jeden Fall noch hochwertige Katzenersatzmilch im Haus haben. Passend dazu natürlich auch noch Milchflaschen, die zur Kittenernährung geeignet sind.
Für die komplette Geburt, sollte man Ruhe bewahren und der Katze dieses auch vermitteln. Gerade Erstgebährende lassen sich schnell aus der Ruhe bringen, wenn man selbst in Panik verfällt.
Ich wünsche euch für die anstehende Geburt viel Glück und hoffe, dass es dann eurer Mutter und euren Kitten gut geht.
Fotoquellen:
Foto 2: Exfordy/Flickr.com






