Fellwechsel – Eine haarige Angelegenheit
Im FrĂĽhjahr und im Herbst haben unsere Katzen die Angewohnheit, ihr Haarkleid zu tauschen. Entweder gegen einen attraktiven Sommerlook oder einen warmen Winterpelz.
Wir sehen das dann meist daran, dass sich auf unseren Polstern und Teppichen Haarknäule bilden, aus denen man locker eine zweite Katze formen könnte.
Da Katzen beim Putzen ihr Fell mit herunterschlucken und dann entweder auswĂĽrgen oder normal ausscheiden, sollte man ihnen jetzt in dieser Zeit ein wenig unterstĂĽtzend beistehen.
Grundsätzlich gilt. Der Fellwechsel ist etwas natürliches! Die Katze ist nicht krank, wenn der Haarausfall im Rahmen bleibt. Kahle Hautstellen sollten aufgrund vom Verdacht auf Milbenbefall, Hautpilz oder anderen Parasiten vom Tierarzt behandelt werden.
Welche Methoden gibt es, die Katze zu unterstĂĽtzen?
1. Ernährung:
Dass die Katze immer hochwertig ernährt werden soll, steht ja sowieso außer Frage. Hochwertiges Futter verbessert die Fellqualität und erleichtert den Fellwechsel.
Lachsöl, Olivenöl oder andere hochwertige Ölsorten über das Katzenfutter zu geben, versorgt den Katzenkörper mit guten ungesättigten Fettsäuren und sorgt dafür, das Haarknoten in den Verdauungsorganen leichter auf natürlichem Wege herauskommen.
Den gleichen Effekt hat auch die bekannte Malzpaste. Sie hat jedoch mehr Zucker und sollte nicht zu oft gegeben werden.
Katzengras wird auch gern beim Fellwechsel angeboten. Dieses sorgt dafür, dass die Haare leichter erbrochen werden können.
Aber Vorsicht: Scharfkantiges, hartes Katzengras kann sich bei der Katze im Maul und Nasenbereich verfangen und verhaken. Das kann zu schlimmen EntzĂĽndungen fĂĽhren. Daher nur weiche Sorten verwenden.
2. Fell bĂĽrsten
Jedes Haar, welches man von selbst heraus bĂĽrstet, kann nicht im Katzenmagen landen.
Die Art der Bürste richtet sich nach dem Fell der Katze. Einige Langhaarrassen müssen sowieso täglich gebürstet werden, weil das Fell zum verfilzen neigt.
Aber welche BĂĽrste ist nun gut?
Sogenannte Zupfbürsten gibt es schon sehr günstig im Tierhandel. Sie ziehen einen Teil des losen Unterfells heraus und dieser bleibt in der Bürste hängen.
Sie ist sehr effektiv und die Katze empfinden das BĂĽrsten wie eine wohlige Massage.
Bei verfilzten Stellen sollte man allerdings mit einem Kamm oder sogar mir der Schere vorarbeiten.
Ganz neu auf dem Markt sind spezielle Tierkämme, die sämtliche lose Unterwolle in einem Schritt heraus bürsten. (Zum Beispiel der Perfect Care Furmaster). Sie haben den Bereich der Fellpflege revolutioniert.
Diese sollte man nicht öfter als alle 4 Wochen anwenden.
Wer diese Dinge beachtet, wird sicherlich dem Fellwechsel der Katze entspannt entgegenblicken können.






Hey,
super guide hast du da geschrieben. Nicht nur lachsöl kann man verwenden eigentlich jedes Fischöl eigent sich gut, das was man am besten halt bekommt. Aber echt guter guide. Danke sehr
lg
Gustav
Wer mit BĂĽrsten bzw. Kämmen den Fellwechsel unterstĂĽtzen will, sollte sich einen “FURminator” zulegen, das Teil ist JEDEN Cent wert und vollbringt wahre Wunder!