Wenn die Katzen gestorben ist, neue Katze?
Es ist immer traurig wenn eine Katze stirbt. Sei es durch einen Unfall, eine Krankheit oder einfach aus Alterschwäche. Das geliebte Tier hinterlässt eine große Lücke im Leben, die nichts zu füllen vermag.
Wenn man zwei Katzen hatte steht man nun vor der Entscheidung, was man tun sollte. Sofort eine neue Katze holen, erstmal abwarten, oder keine neue Katze mehr holen?
Foto: Katzen brauchen Artgenossen
Schauen wir uns die Pros und Contras in dieser Hinsicht mal an
Gegen eine neue Katze spricht:
… dass man ein Tier nie ersetzen kann. Kein Tier wird den Platz des alten Tieres einnehmen können.
… man muss erstmal mit der Trauer fertig werden. Es dauert, bis man den Tod realisiert.
… Angst, wieder einen Verlust zu erleben.
… Angst, die bleibende Katze zu überrumpeln, wenn sie eine neue Weggefährtin bekommt.
Für eine neue Katze spricht:
… Katzen sind keine Einzelgänger. Die Katze würde zweifach leiden. Erst weil der Katzenkumpel fehlt und dann, weil sie einsam ist
… Katzen haben zu zweit mehr Lebensfreude. Mehr Freude sorgt für gesündere Tiere
… Man kann einer Katze, die es vielleicht bislang nicht so gut hatte, ein schönes Zuhause bieten.
… Eine neue Katze schafft es, dass man über seine Trauer überwindet indem sie die volle Aufmerksamkeit fordert.
Egal wie man sich entscheidet, man sollte sein eigenes Wohl und das Wohl des verbliebenen Tieres berücksichtigen. Wenn man nach dem Tod einer Katze eine Neue holt, heißt das keinesfalls, dass man die alte Katze nicht geliebt hatte oder sogar Verrat an ihr begehe. Es ist völlig in Ordnung!






Man sollte auf jeden Fall noch beachten, dass auch Tiere (Katzen, Hunde, Vögel, etc.) um den Verlust eines Freundes trauern, deswegen bitte erst nach ca. 3 Monaten einen neuen Wegbegleiter vergesellschaften!
Hallo Steph,
danke für den Hinweis
Gerngeschehen, hab ich schon öfters online und auch in diversen Büchern gelesen und scheint durch meine Selbsterfahrung auch zu stimmen
Der letzte Punkt traf bei mir zu. Unsere beiden haben mir sehr dabei geholfen über die Trauer meiner beiden Sternenkatzen hinweg zu kommen. Aber das muss jeder für sich selber entscheiden.
Und Mrs.Steph hat Recht: Man sollte nie sofort ein neues Tier zu einem alten Tier setzten. Erst abwarten bis sich das alte Tier ein wenig an die Situation gewöhnt hat und die Trauer ein wenig verarbeitet hat. Tiere haben ja nun mal auch eine Seele.
Vielleicht nehme ich ein anderes Tierchen, aber ehrlich gesagt, würde ich ein bisschen Zeit brauchen.
Ja Martha, das sei auch niemandem verübelt.
Deinen Spamlink habe ich trotzdem entfernt.
hallo ricarda, diese info ist sehr wertvoll und wichtig für alle katzenbesitzer, denn viele wohnungskatzen werden immernoch in einzelhaltung gehalten – was schliesslich nicht artgerecht ist.
dieser beitrag sollte jedoch um einen wichtigen aspekt erweitert werden, denn die entscheidung, welche neue katze zu einem älteren/schon vorhandenen tier gesetzt wird, ist immens wichtig und sollte gut überlegt sein! manche ältere katze ist tatsächlich allein besser dran, als ihr ein quirliges nerviges junges tier vor die nase zu setzen. einen kater zu einem kater zu setzen geht nur in den seltensten fällen gut. ausserdem ist das risiko von krankheiten für die alte und neue katze nicht zu unterschätzen…
das soll KEIN pladoyer für einzelhaltung sein, wenn ein tier verstorben ist, aber ich weiss leider aus eigener erfahrung, wie eine neue katze ein bestehendes “system” durcheinanderbringen bis sogar gefährden kann. daher meine bitte, alles gut zu durchdenken und sich – bei fachleuten – gut zu informieren (allgemein: lieber kätzinnen zum vorhandenen tier, bruderschaften zwischen nicht-verwandten katern zu forcieren gehen selten gut etc…)
fragen oder noch mehr infos, auch zu unserem “bestand”? gerne!
herzliche grüsse!
Hallo Cecie,
vielen Dank für deine Ausführungen
Ja du hast recht. Ich habe auch in einigen Artikeln über die Vergesellschaftung geschrieben, dass nicht jede Katze zusammenpasst und man sich vorher sehr gut Gedanken machen sollte.
Ich denke aber auch, dass keine Katze, egal wie alt, die bereits Gesellschaft eines Artgenossen hatte, allein gehalten werden sollte. Das nimmt einem Tier die Lebensqualität.
Ich habe zB die Erfahrung gemacht, dass Kater zu Kater um einiges besser funktioniert, als wenn noch ein Mädel zwischendrin herumfunkt. Auch hier sind die Mädels und die Jungs zusammen, bleiben aber lieber unter sich.
Bei uns gibt es auch nur zwei Verwandtschaftspärchen. Der Rest ist nicht verwandt.
naja… ich seh das etwas eingeschränkter, auf grund etlicher (eigener und auch fremder) erfahrungen. für manche tiere ältere tiere, denen der gefährte gestorben ist, ist es tatsächlich besser allein zu bleiben statt sich nochmal um/einzustellen. das muss man aber immer im einzelfall sehen und entscheiden. die grundsätzlich beste kombi ist – da sind wir uns sicher einig – bei wohnungskatzen immer gleich ein geschwisterpärchen zu nehmen.
was kater und kater angeht: das funktioniert eigentlich nur bei katergeschwistern gut. kater bilden, ähnlich wie grosskatzen (löwen) mit ihren verwandten kater-bruderschaften. kommt ein fremdes männliches tier dazwischen, gibt es schnell mord und totschlag. ich gebe zu, dass aus unwissenheit selbst falsch gemacht zu haben, als vor 2 1/2 jahren der zweite kater nach dem tod der katzen”mama” dazukam. es hätte den ersten kater fast umgebracht, im wahrsten sinne des wortes, der wurde schwer krank etc. pp. muss natürlich nicht, das risiko ist aber da.
das wollte ich nur noch erläutert haben. je mehr info, desto besser, oder?
viele grüsse!
Na sicher. Ist doch schön wenn man Erfahrungen austauschen kann
Bei mir leben die Kater friedlich zusammen, teilen sich Schlafplätze und fressen auch zusammen. Mein ältester ist 6, der jüngste 2. Sie sind nicht verwandt und es gab in der ganzen Zeit wo sie zusammenleben keine einzige Auseinandersetzung, die über das obligatorische Pfotenpatschen hinausgeht.
Mein Kater war 4 Jahre lang aus Unwissenheit Einzelkater und zeigte sich auch fremden Katzen extrem unverträglich, dann bekam ich eine 4 Wochen alte Fundkatze und der Kater hat sich um 180 Grad gedreht. Er benahm sich wie ein fürsorglicher “Papa” und selbst jetzt darf die kleine noch alles bei ihm. Sie hält sie aber lieber an meine zwei anderen weiblichen Katzen. Auch die drei sind nicht verwandt. Zwischen den dreien geht es aber beim spielen und rangeln oft ruppiger zu als bei den Jungs.
Ich bin auch der Meinung, dass Tiere in Tierheimen viel zu schnell als unverträglich eingestuft werden, weil sie sich in der für sie fremden Umgebung einfach anders Verhalten. Im letzten Jahr habe ich allein 2 solcher Zusammenführungen begleitet, die nach einer Woche gegessen waren. Die Katzen leben unproblematisch zusammen.
Anders als das Geschlecht spielen auch vielmehr noch andere Dinge mit in die Verträglichkeit. Charakter der Katze, was hat die Katze bislang erlebt, Rasse der Katze, Größe der Wohnung und welche Voraussetzungen man schafft, dass jede Katze ihren eigenen Freiraum hat. Natürlich auch nicht zu vergessen, wie man selbst an die Zusammenführung heran geht, denn auch der Mensch kann bei sowas sehr viel falsch machen.
Es ist ein Thema, was sehr viel Geduld und Fingerspitzengefühl erfordert.
wenn ich richtig lese, bestätigst du genau was ich sage: jüngere katze zu vorhandenen (damit der welpenschutz greift) und je mehr platz und je grösser die gruppe, umso besser läufst eigentlich. das geschlecht ist durchaus von grosser rolle, aber natürlich sind auch alter, verhalten und gewohnheiten ganz wichtig und zu beachten. katze ist eben nicht katze, sondern jede hat ihre eigene persönlichkeit. und wenn katzen freigang haben, ist das eh alles nochmal ne andere geschichte.
bisher hatte ich nur second-hand bzw. problemkatzen. es sind die dankbarsten und freundlichsten wesen, wenn sie endlich zutrauen gefasst haben. abgesehen davon hat es jede katze verdient. mein grosser kater ist auf grund seiner vergangenheit pinkler und wird es immer bleiben, aber es ist unsere verantwortung als mensch, damit umzugehen. und mal ehrlich, ne macke haben wir doch irgendwo alle ;o)
Dass es einen Welpenschutz gibt kann ich nicht bestätigen. Ob eine jüngere Katze akzeptiert wird, hängt immer von der älteren ab. Es kann auch vorkommen, dass die jüngere Katze nicht akzeptiert wird.
Jüngere Katzen würd ich zB nicht zu einer alten/ruhigen oder eingeschüchterten Katze setzen, da sich diese durch eine kleine Katze überrumpelt bzw überfordert fühlen könnte.
Ich habe sowohl Second Hand Katzen, als auch Katzen vom Kittenalter und auch zwei Rassekatzen. Unterschiede kann ich schon erkennen, da die Rassekatzen sehr sozialisiert und angstfrei sind. Auf jeden offen zugehen und keine Aggressionen zeigen. Die perfekten Anfängerkatzen sozusagen. Meine Findelkatze hingegen ist keine Schmuserin, kuschelt nur mit Mitkatzen aber nicht mit Menschen.
Alle 6 ergänzen sich hier wunderbar und haben keinerlei Probleme trotz der Altersunterschiede von nem 3/4 Jahr bis zu 6 Jahren. Kommt eben nur auf die Charaktere an
habe meinen kleinen foxy durch unfall verloren,der bruder freddy sucht nach ihm,er ist 8 mon. alt soll ich jetzt einen partner gleich holen?
Hallo Christian,
kommt drauf an, wann dein Foxy gestorben ist. Ich würde mich schon nach einem Partner umsehen. Mit 8 Monaten ist dein Freddy ja auch noch nicht erwachsen und braucht unbedingt einen Freund.
er ist vor einer woche gefunden worden
Übereil es dann erstmal nicht. Schau dich in Ruhe nach einem geeigneten Freund für deinen Freddy um. Am besten wären gleichaltrige kastrierte Tiere. Ob Kater oder Katze ist da nicht so wichtig. Sie müssen vom Charakter passen.
Hallo zusammen,
ich bin total verzweifelt ich musste gesern mein 6 Monate altes Perser Baby Joschi einschläfern da er an FIP erkrankt war, am Montag hatte er die ersten leichten Symtome am Mittwoch brachten wir in zum Arzt da hieß es Vergiftung (der kleine durfte gar nicht raus) am Donnerstagg kamm er dann in die Klinik und gestern eben sein TOD. Wir haben insgesammt 3 Katzen gehabt der große mit zwei Jahren Sam ein Mädchen Naomie mit 9 Monaten und eben unser kleinster Joschi. Naomie ist vor vier Wochen verschwunden was wirklich schon schlimm genung ist und gestern das noch ich kann es gar nicht glauben. FIP ist eine immer tödlich verlaufende Krankheit und ansteckend, was aber nicht heisst das sie bei allen Katzen ausbrechen muss. Obwohl ich denke das Naomie davon betroffen sein könnte und deshalb gegangen ist. Jetzt habe ich beide Babys verloren… Ich kann damit nicht fertig werden.
@Jamin:
Das mit deinem kleinen Joschi tut mir unendlich leid, ich weiss was du durchmachst, ich habe letztes Jahr meinen kleinen Azrael an FIP verloren. Während des Krankheitsverlaufes und nach dem Tod meines kleinen Katermannes hab ich sehr viel über FIP gelernt und mich mit einer Menge Fachleute ausgetauscht auch weil ich Angst um sein Schwesterchen hatte und wir sie wieder vergesellschaften wollten.
Eins solltest du wissen FIP an sich ist NICHT ansteckend, FIP ist die mutierte Version eines harmlosen Erkältungs- und Durchfallvirus (Coronavirus) und es gibt fast keine Katze, die nicht früher oder später mit dem Coronavirus in Berührung kommt. Warum dieses Virus in einigen Tieren mutiert und zur tödlichen FIP wird ist bis dato relativ ungewiss, es gibt viele Vermutungen, das Virus mutiert auch nur bei ganz wenigen Katzen (die Haupt-Risikogruppen sind ganz junge oder ganz alte Tiere).
Ich hoffe Ricarda ist mir nicht böse, wenn ich den Link poste http://stephness.de/infos/infos-zu-fip/ aber hier habe ich den aktuellen Wissenstand über FIP zusammengefasst.
Es existiert leider noch viel zuviel Irrglaube über FIP leider auch bei Tierärzten und was die Impfung betrifft, die würde ich (sofern du vor hast impfen zu lassen) sein lassen da sie entweder gar keinen Effekt hat oder (so wird vermutet) sogar FIP begünstigen soll (unsere Tiere sind nicht gegen FIP geimpft und in der Schweiz darf diese Impfung sogar nicht mehr beworben werden und wird nur auf ausdrücklichen Wunsch gemacht).
Lass dir genügend Zeit um alles zu verarbeiten, ich weiss wie schwer das ist ich kämpfe heute noch damit und vermisse meinen Azrael ganz schrecklich
Hier sind alle Daumen und Pfoten gedrückt, dass Naomie wieder nach Hause kommt!
Mitfühlende Grüße,
Steph
Hallo Jasmin,
das tut mir natürlich furchtbar leid um deine Katze.
Gerade bei so jungen Tieren fragt man sich, warum sie so früh gehen müssen.
Stephi hat dir ja schon eine Menge zu FIP geschrieben und ich denke, sie ist da auch eine gute Ansprechpartnerin zu dem Thema.
Ich wünsche dir in dieser schweren Zeit sehr viel Kraft und hoffe, dass Naomie wieder auftaucht.
Vielleicht kannst du mir ein Foto schicken und ich schreib hier auf die Seite mal eine Suchmeldung?
Meine Emailadresse: kleine.aurora@gmail.com
das tut mir sehr leid für euch kann euch sehr gut verstehen mein 9 monate altes katzen kind das ich mit einer woche vor dem verhungern gerettet und aufgezogen habe hat vor ca.6 wochen eine lungenentzündung bekommen und hätte eigendlich im haus bleiben und sich schonen müssen hätte es eigendlich besser wissen müssen das mein kleiner racker einen moment genutzt hat und abgehauen ist er hat sich überanstrengt er wurde wahrscheinlich von kleinen kindern gejagt er kam nach hause und ist umgefallen kreislaufkollaps sei kleines herz hat beim tierarzt aufgegeben er ist an herzversagen gestorben für mich war es so unendlich schwer die erste zeit ohne mein baby zu überstehen habe aber zum glück noch seinen 1-jährigen bruder strolch der sehr leidet wir trösten uns sozusagen gegenseitig früher haben tom und strolch in einem körbchen geschlafen jetzt schläft strolch bei mir früher spielten,kuschelten beide miteinander heute probier ich das größtenteils zu übernehmen eins ist aber klar ich kann meinen tom nie erstzen keine andere katze der welt könnte “Nucki” ersetzen sein grab ist im garten so ist er immer bei mir aber auch in meinem herzen TOM ich werde dich NIE VERGESSEN
Gestern ist unser kleiner Chester (6 Monate alt) von uns gegangen.. Unser anderer Kater (5~ Jahre) scheint wirklich sehr mitgenommen zu sein. Er suchte den ganzen Tag lang nach Chester, es war wirklich ein trauriger Anblick.. Zudem sitzt der Schmerz durch den Verlust immernoch tief in meinem Herzen.. Ich muss jede Minute mit den Tränen ankämpfen..
Ich weiß nicht, wann ich wieder stark genug bin um einen neuen Freund für unseren Kater zu holen, ich will aber nicht, das er sich einsam fühlt..
Könnte mir Jemand einen Rat geben?
Hallo Dominika,
wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um deinem Kater einen neuen Spielgefährten zu holen kann dir niemand sagen, allerdings gebe ich dir den Tipp, dein Gefühl nicht davon leiten zu lassen, was vielleicht andere denken oder sagen könnten.
Woran ist dein Chester gestorben? Gibt es irgendwelche Bedenken von der Seite, die gegen eine Katze sprechen könnten?
Bedenke es ist erst gestern passiert. Niemand verlangt von dir, jetzt Gedanken darüber zu verlieren. Warte ab wann es sich für dich richtig anfühlt und beobachte auch deinen Kater, wann er wirklich zeigt, dass er einsam ist.
Ich würde bei dem alter deines Katers empfehlen, nach einer kleineren Katze Ausschau zu halten, die sich unterordnen kann.
Hallo Ricarda,
der Kleine wurde von einem Auto überfahren.. Leider fanden wir ihn als er schon ganz kalt war..
Jedenfals, der andere Kater ist kastriert und wirklich warmherzig, er lies sich immer von Chester “angreifen” und besiegen, als dieser ihn zum spielen herausforderte. Darum dachte ich mir, villeicht deswegen eine ältere Katze (ca. 2 Jahre?) aus einem Tierheim zu holen. Zudem könnte ich es nicht verkraften noch ein Babykätzchen aufzuziehen.. Chester war einfach etwas ganz besonderes.
Wir wohnen ziemlich nah an einer groß befahrenen Straße, ich hab deswegen Angst das fals ich mir irgendwann eine neue Katze holen werde, das sie ebenfals das Schicksal von Chester erleidet
Hallo Ihr lieben Katzenfreunde !
Wir hatten 2 ganz liebe Katzengeschwister, Felix und Felicitas
vor einer Woche hab ich Felix auf der Straße gefunden, er war
bereits tot. Zum Glück war er nicht entstellt. Es sah eher so
aus als würde er schlafen. Als ich ihn raufnahm merkte ich
das er noch ganz warm war. Jetzt fühlt sich die Litzi (Felicitas)
sehr einsam sie braucht volle Aufmerksamkeit.
Durch eure Meinungen bin ich mir jetzt sicher das mein liebes
Kätzchen eine Parnterin braucht.
Ich kann euch nur sagen für eure eigene Trauer ist es wichtig,
dass ihr euch verabschieden könnt. Es ist sehr schmerzhaft aber
man wird besser damit fertig wenn mann beim Einschläfern oder
Beerdigen dabei ist und nochmal danke sagt.
Hallo zusammen!
Ich habe mich jetzt durch eure Berichte und Kommentare gelesen, und ich muss sagen, es ist – so blöd es jetzt vielleicht klingt – erleichternd, zu wissen, dass man mit so etwas nicht alleine da steht.
Letzte Woche Freitag ist unser Lucky am Morgen nicht nach Hause gekommen und am Samstag haben wir ihn dann tot am Straßenrand gefunden. Wir hätten nie gedacht, dass er bis zur großen Straße herumstreunt! Seine Schwester Jackie tut mir so leid, weil sie ständig auf der Suche nach ihm ist.
Wir haben unsere 2 Babys im August 2009 mit 10 Wochen bekommen und liebevoll großgezogen. Bis April 2010 haben wir sie bei uns im Haus gehabt. Wir haben ihnen sogar einen 40m2 Katzenraum ausgestattet, mit einer Klapptür, dass sie jederzeit in ihre Kuschelzone können, weil wir bei unserer Haustür keine Klapptüre einbauen könnten. An diesen Raum haben wir sie unter Tags, wenn wir arbeiten waren, gewöhnt. Dort hatten sie alles mögliche zum Spielen und Kuscheln. Am liebsten saßen sie am Fensterbrett und schauten in den Garten hinaus. Im April 2010 haben wir dann beschlossen, die Katzentür zur Freiheit für sie zu öffnen. Sie fühlten sich pudelwohl und tollten wie wild im Garten herum. Wir wussten zu diesem Zeitpunkt, dass es die richtige Entscheidung war, weil sie erstens im Haus um einiges weniger anstellten und zweitens glücklicher wirkten.
Wir fragen uns jetzt natürlich, was wir tun sollen. Einen neuen Baby-Kater anschaffen? Wenn ja, wie gehen wir da am besten vor? Jackie kann ich nicht mehr wirklich im Haus halten (außer nachts, da lassen wir sie aus Sorge nicht mehr raus, sie schläft bei uns im Bett, weil sie mir so wahnsinnig leid tut). Den neuen Kater möchte ich aber auch gerne mal an innen gewöhnen. Und ich denke mir dann wieder, ob ich meine Jackie überhaupt noch raus lassen soll, weil ich Angst habe, dass sie dasselbe Schicksal wie Lucky ereilt.
Jackie spielt im Garten seit 2-3 Tagen mit einem süßen schwarzen Kater, den sie auch manchmal mit ins Haus nimmt – er scheint noch jung zu sein, jedenfalls ist er nicht kastriert und pinkelt mir kleine Pfützchen hin. Ich glaube aber, dass er jemandem gehört, sonst hätte ich ihn schon bei mir aufgenommen, da sich die beiden gut verstehen. Meine Frage ist dann auch, ob es überhaupt einen Sinn macht, einen Gefährten für sie anzuschaffen? Jedoch wenn sie bei uns im Haus ist, wird sie nicht mehr von jemandem geputzt und geknuddelt, wie von Lucky immer.
Wie ihr seht, ich bin im Zwiespalt.
Ich vermisse unseren Kuscheltiger ja auch so, und eine 2. Katze bei uns im Haus zu haben, wäre natürlich schon wieder mal schön!
Wie lange sollte ich meiner Miezi eigentlich Zeit zum Trauern geben? Ich will sie auf keinen Fall überrumpeln.
Ich würde mich über Tipps von euch sehr freuen!
Danke für euren guten Rat und alles Gute auch für euch!
Liebe Grüße,
Marisa
Hallo Marisa,
mein Beileid zu deinem Verlust. Zu deiner Frage. Freigang ist natürlich immer ein Risiko. Das Problem, dass eine Katze, wenn sie einmal Freigang hatte, nicht mehr drinnen bleiben will, ist bei fast jeder Katze vorhanden.
Prinzipiell braucht eine Freigängerkatze im Gegenteil zu einer Hauskatze nicht unbedingt einen Hausgenossen. In deinem Fall würde ich aber darüber nachdenken, denn für mich zeigt sie schon Anzeichen des “vermissens”.
Du hast die Wahl, ob du den Kater dann mit heraus lässt. Natürlich birgt es Risiken, aber ein getrennter Freigang ist sehr schwierig. Der Kater weiß ja nicht wieso er nicht heraus darf und ist für die Zeit wo deine Katze unterwegs ist, auch allein.
Ein Kompromiss wäre es, wenn ihr im Garten ein Freigehege bauen könntet, zu dem die Katzen jederzeit Zugang haben. So bekommen sie beide die gleichen Rechte und haben auch Zugang nach draußen, sind aber unter deiner Kontrolle.
Es würde auch die Möglichkeit geben, den Garten katzensicher zu gestalten, diese Lösungen sind aber nie 100% sicher.
Warten würde ich nicht zu lange, denn es kann passieren dass die Katze, wenn du zu lang wartest, frustriert und keine andere Katze mehr in ihr Leben lässt. Außerdem ist ein neuer Spielkamerad auch eine tolle Ablenkung über den Verlust ihres Bruder hinwegzukommen.
Hallo Ricarda!
Danke für Deinen Beitrag! Jetzt ist es fast eine Woche her, aber es wird von Tag zu Tag ein bisschen besser…
Wir hätten da einen 4 1/2 monatigen Kater in Aussicht. Wir sind aber noch am Überlegen, weil wir uns in 2 Dingen ein wenig unsicher sind. 1. dass es nicht zu früh ist und 2. stellt sich uns die Frage, ab welchen Alter es ratsam ist, den Kater in den Garten zu lassen. Bei unseren letzten Katzen haben wir gewartet, bis sie ca. 9 Monate alt waren, damit sie stark und groß genug sind. Es gibt in unserer Siedlung einige Katzen, 2 Kater halten sich auch gerne bei uns im Garten auf… hast Du da auch noch einen Tipp für mich?
Nochmals vielen Dank und liebe Grüße,
Marisa
Hallo Marisa,
ich vertrete die Meinung, dass ein schnelles Dazusetzen einer neuen Katze besser ist, als wenn man lang wartet. Ganz einfach weil die Katze so eine Ablenkung hat.
Der Kater sollte, bevor er raus kann, alle Impfungen haben, kastriert, gechipt und registriert sein. Zudem sollte er sich mit deiner vorhandenen Katze blendet verstehen, weil sonst die Gefahr des “Abwanderns” besteht.
Das kann von Katze zu Katze individuell lang dauern.
Liebe Grüße
Ricarda
Hallo Ricards,
nochmals danke für die Antwort!
Ich könnte jetzt ein 7 wochen altes Katerchen bekommen, und jetzt stellt sich mir wieder die Frage, wie ich das am besten anstelle…
die ersten Impfungen sollten ja erst in der 8. oder 9. Lebenswoche gemacht werden. Wenn ich den Kater jetzt schon bekomme, ist es dann gefährlich für ihn, wenn meine größere Katze ein paar Stündchen im Freien ist und ich die beiden, wenn sie im Haus sind, zusammen spielen und kuscheln lasse? Müßte ich sie, bis alle Impfungen gemacht werden, von einander fern halten?
Fragen über Fragen… ich will einfach nichts falsch machen…
Ich freue mich über Deine Tipps!
Liebe Grüße,
Marisa
Sorry, wenn ich jetzt antworte aber warum das Katerchen schon mit 7 Wochen nehmen…das ist viel zu früh und die Katze somit noch viel zu klein.
Gerade in dieser Zeit bis mindestens zur 12 Woche lernen die kleinen Kätzchen am meisten von der Mutter und auch den Geschwistern – das ist sehr wichtig für die Sozialisierung.
Wenn es keinen wirklich trifftigen Grund gibt würde ich das kleine Katerchen bis zur 12 Woche bei der Mutter lassen!
Lg, Angi
Hallo Angi!
Das hab ich die Besitzerin natürlich auch gefragt… die Katzenmami ist bei der Geburt leider gestorben… und so wurden sie sowieso schon von Menschen großgezogen.
Habe leider in der Zwischenzeit schon erfahren, dass alle Kätzchen bereits vergeben wurden.
Aber danke für Dein Feedback!
Lg,
Marisa
Hi Marisa,
nicht traurig sein, du findest bestimmt noch euer Kätzchen!
Aber ehrlich gesagt (nix´gegen dich!) finde ich das von der Vorbesitzerin trotzdem komisch….ich persönlich hätte die Geschwister trotzdem noch bis zur 12. Woche beisammen gelassen und sie vor Abgabe geimpft (und natürlich entwurmt).
Ich drück´dir die Daumen!
Lg, Angi
Hi Angi!
Ja, das hoffe ich! Vielleicht war das ein Zeichen. Ich werde morgen mal im Tierheim vorbei schauen, dort gibt es eh so viele Katzen, und da weiß ich, dass die auch geimpft sind usw.
Du hast wahrscheinlich recht, dass es besser ist, auch die Geschwister noch länger beisammen zu lassen, das hab ich mir gestern Abend dann auch noch gedacht.
Es ist echt nicht leicht, junge Katzen zu bekommen, die bereits geimpft sind (außer Tierheim). Am Mittwoch z.B. haben wir uns einen 4 Monate alten Kater angesehen, ganz normale Hauskatze, 1 x entwurmt, das war’s, und dafür dann 120 Euro zu verlangen, kam mir komisch vor, außerdem schien mir das alles nur ein Geldgeschäft mit den Katzen zu sein, Massenzucht sozusagen, war eine echt eigenartige Situation. Das Katerchen hat zwar extrem süß ausgesehen, war aber so verschreckt und ein Auge tränte. Selbst vom Besitzer ließ er sich nicht gerne anfassen.
Je mehr Anzeigen ich lese, desto mehr geschockt bin ich, zu was die Menschen fähig sind. Plötzlich, nach 5 Jahren mit einer Katze, kommt man drauf, dass man eine Allergie hat, oder man setzt die armen Tierchen einfach auf die Straße. Ich kann solche Menschen nicht verstehen. Am liebsten würde ich all diese armen Miezen adoptieren.
Danke für’s Daumen drücken!!!
Lg,
Marisa
Ich finde das auch immer ziemlich heftig und ehrlich gesagt ein 4 Monate alter Kater 1x mal entwurmt für 120,- ist eine Frechheit und der Versuch der Abzocke auf Kosten der Katze…
!
Eigentlich sollte man diese Art der Vermehrer nicht unterstützen, andererseits ist es auch schwer wegzugucken – blöde Situation!
Leider darf ja jeder Hinz und Kunz Katzen halten, aber Kinder leider auch
Es gibt auch einige Katzen im Tierschutz und die sind meist gut vorsorgeuntersucht und je nach Alter entwurmt, geimpft und kastriert (je nach Alter) und im optimalsten Falle auch gegen ein paar andere Sachen getestet!
Ich lasse mir sehr wohl eingehen, das Katzen impfen, entwurmen und kastrieren auch Geld kostet und bin ja auch bereit das zu bezahlen und finde das gut (+einer Spende für Futterkosten und Co. auch freiwillig aber nur wenn der Rest gemacht wurde!), aber es gibt da leider auch ziemlich viele schwarze Schafe…
Guck´wirklich mal im Tierheim oder in Tierschutzorgas!
Lg, Angi
Hallo Marisa,
auch wenn sich deine Frage schon erledigt hat, aber ja es wäre gefährlich gewesen eine ungeimpfte Katze zu dir zu nehmen. Nicht nur für den kleinen sondern auch für deine vorhandene Katze.
Gerade wenn du schon eine Katze da hast, achte sehr penibel auf die Herkunft der neuen Katze. Diese muss geimpft und entwurmt sein. Zudem mach bitte keine “Mitleidsadoptionen” damit unterstützt du Leute, denen das Leben kleiner Katzen egal ist, weil sie ja immer wen finden, der sie nimmt.
Für das Wohl deiner vorhandenen Katze sollte die neue Katze einen Tadellosen Gesundheitszustand haben.
Hallo zusammen
gestern musste ich meine kleine Shadow einschläfern lassen. Sie war letzten Mittwoch fortgelaufen und ich war richtig krank vor Sorge, habe sie überalle gesucht, Plakate aufgehängt, Tierheim und andere Stellen benachrichtigt. Samstag morgen kam dann ein Anruf von einem Nachbarn schräg gegenüber. Die hatten Mittwoch Handwerker da und Shadow war bei denen in einen Karton geschlüpft und wurde erst Freitag abend dort entdeckt. Da der Karton hochkant gestellt wurde konnte sie nicht mehr heraus. Ich bin dann Samstag direkt mit ihr zu unserem Tierarzt der meinte sie wäre angefahren worden, weil ihre Hinterkrallen total abgewetzt waren aber ansonsten wäre nichts passiert, da wir hier auf einer Spielstrasse wohnen fahren die Autos recht langsam. Ich war heilfroh daß sie wieder da war und daß es ihr gut gint. Sonntag jedoch fing sie an schwerer zu atmen und frass nichts mehr. Montag morgen hatte ich das Gefühl daß sie kaum noch Luft bekam und bin mit ihr noch einmal zum Tierarzt Beim Röntgen wurde dannein Zwerchfellriss entdeckt, sowie massig Lungentumore. Er riet mir dazu sie zu erlösen, dem ich dann auch zugestimmt habe, da sie bereits am ersticken war. Sie war also vorher wohl schon schwer krank. Ich muss dazu sagen daß Schaddie bereits über 18 Jahre alt war, aber dies lindert den Schmerz in keinster Weise. Nun habe ich noch eine Katze, Angie, 5 Jahre alt. Sie wuchs mit Shaddie auf und ist bereits seit dem Verschwinden von Mittwoch richtig apathisch. Am Samstag, als Shaddie wieder da war und es ihr scheinbar gut ging, wich sie nicht von Shaddies Seite auch am Sonntag nicht. Seit Shaddie aber nicht mehr da ist liegt Angie nur noch auf ihrem Plätzchen, ab und zu steht sie auf und sucht ihre Freundin, frisst ein wenig und legt sich wieder hin. Normalerweise ist Angie ein kleiner Wildfang, aber nun scheint es als seie all ihre Lebensfreude dahin. Was kann ich da tun? Kann mir einer von Euch einen Rat geben wie ich mich nur verhalten soll?
Hallo Maria,
zuerst einmal mein herzliches Beileid zum Verlust deiner Katze. Gerade wenn es auf so tragische Weise geschieht. Nun zu deiner Frage. Ich würde für Angie recht zeitig einen neuen Spielgefährten holen. Ansonsten wird sie noch apathischer als sie es jetzt nach dem Verlust schon ist. Ich würde jetzt aber noch 1-2 Wochen vergehen lassen. Die Katze muss den Verlust genau wie ihr erst einmal verkraften. Je nachdem wie aktiv Angie ist, kann ein jüngeres oder älteres Tier geeignet sein. Da musst du den Charakter deiner Katze versuchen einzuschätzen. Ist sie wirklich sehr aktiv, würde ihr eine jüngere Katze sicher ein Stück Lebensfreude zurückgeben. Ich wünsche dir die nächsten Tage und Wochen viel Kraft.
Hallo Ricarda
vielen Dank für Deine Antwort.
Na ja, Angie ist schon sehr aktiv, sie spielt und tobt gerne, was Shaddie manchmal zuviel war. Aber sie ist auch verschmust und sie war vorher noch nie alleine. Allerdings war sie bis jetzt die jüngste. Wir hatten ursprünglich 3 Katzen, Cindy ist jedoch letztes Jahr an Altersschwäche gestorben und Shaddie halt gestern. Vielleicht wäre eine jüngere wirklich besser für Angie, aber wie Du schon geschrieben hast, erst einmal werde ich ihr Zeit zum Trauern geben und dann werden wir weitersehen.
Auch für mich ist die Sache mit Shaddie noch viel zu frisch. Manchmal meine ich sie zu hören oder zu sehen. Das wird wohl noch eine Weile so bleiben, schätze ich mal, zumal ich gerade zu Shaddie eine sehr enge Beziehung hatte, weil sie aus einem extrem schlechten Zuhause kam und es über 3 Jahre gedauert hat bis zu Zutrauen fasste. Danach war sie aber einfach nur die Beste und das wird sie immer bleiben.
Hallo Maria, eine neue Katze wird für dich auch nie den Platz einnehmen können, den Shaddie nun hinterlassen hat, aber er wird es dir und Angie einfacher machen, diese Ausnahmesituation, in der ihr euch befindet irgendwie zu überwinden. Es gibt für mich bei der Anschaffung einer neuen Katze kein “zu früh”. Als ich damals Farbratten hatte, die ja leider oft nicht älter als 3 Jahre werden, war ich sehr oft mit dem Tod konfrontiert. Wenn ich ein Tier einschläfern lassen musste, so bin ich meist am gleichen Tag oder einen Tag später losgegangen, um mir eine neue kleine Ratte zu kaufen. Kein Tier konnte das Verstorbene ersetzen, aber ich hatte einen Platz, den ich an ein Tier vergeben konnte, welches dadurch ein schönes Zuhause bekommen hat. Und auch mir hat es gezeigt, dass Tod und neues Leben dicht beieinander stehen.
Hallo Maria!
Seine Schwester Jacky war auch ziemlich traurig über den Verlust und wir haben uns dann nach ca 10 Tagen auf die Suche nache einem Spielgefährten für sie gemacht. Wir haben ca. 3 Wochen gebraucht, um einen Kater zu finden, der zu ihr passt… jetzt ist Romeo seit guten 2 Monaten bei uns, und es klappt ganz gut… manchmal faucht sie ihn noch an, weil er so wild ist (ist ja auch erst 6 Monate alt, Jacky wir im Sommer 2 Jahre alt), aber er bringt uns sehr viel Freude, auch wenn es am Anfang nicht so leicht war, da Lucky uns schon sehr fehlt… aber Romeo bringt neuen Schwung ins Haus und darf jetzt in den nächsten Tagen auch mit Jacky im Garten auf die Pirsch…
Ich kann Dich gut verstehen, ich habe vor 3 Monaten meinen Lucky verloren
Ich würde Dir auch empfehlen, einen Spielgefährten für Deine Angie zu holen, das ist auch für Dich wieder eine neue Aufgabe, und Du bist ein bisschen abgelenkt! Ich wünsche Dir alles, alles Gute!
Hallo ;mein Kater wurde gestern zusammen gemäht,und man hat ihn dann erschossen weil er sonst zu sehr leiden müsste.
Er war ziehmlich zerfezt .
Ich mach mir grosse vorwürfe das ich ihn raus gelassen habe.
Ich habe noch eine katze nähmlich seine schwester sind jetzt 3 jahre alt.
Weiss jetzt nicht ob ich mir wieder eine hohlen soll oder sie aleine lassen.
Ich habe sie heute rausgelassen und sie fand den Platz wo er tod gelegen ist.sie war dort ca. 15 minuten ich glaube sie hat es gemerkt das es ihn nicht mehr gibt.
Was soll ich jetzt nur tun?
mfg willi
Hallo Robert,
bei einer Freigängerkatze ist eine zweite Katze nicht unbedingt notwendig, da sie draußen Kontakt zu anderen Katzen hat. Merkst du aber, dass sie unter dem Verlust zu stark leidet, würde ich die Anschaffung einer zweiten Katze in Betracht ziehen.
Ja aber sie war e nie so der friegänger wie er,sie ist meist zuahuse wo er unterwegs war.
Sie frisst mal und schnurrt und spielt.
Aber in dem ich jetzt einen neuen job habe und schichtarbeit haeb. Mach ich mir sorgen wenn ich sie drausen lasse .Nich das sowas nochmal pasiert.
Hallo meine lieben Mitkatzenfreunde,
bis letzte Woche Freitag war ich noch im Besitz von 2 Katzen:
1 Katze, aus einer Katzenauffangstation, die mittlerweile 6 Jahre alt ist. Sie zeigt sich fremden Katzen gegenüber nicht gerade tolerant, außer zu ihrem am Freitag verstorbenen Kamerad.
Er war ein Kater und wurde leider nur 2 Jahre alt. Er wurde am besagten Freitag angefahren, liegen gelassen und hat sich mit letzter Kraft mit 2 kaputten Beinen bis an unser Haus geschleppt und wurde vor der Tür von mir aufgefunden. Der Tierarzt sagte mir dass sein Vorderbein nicht mehr zu retten sei, und ich stand vor der riesig schweren Entscheidung ihn trotzdem behandeln zu lassen oder ihn einschläfern zu lassen. Meine Eltern befanden sich zu dem Zeitpunkt im Urlaub.
Ich habe mich für 2. entschieden da ich es nicht ertragen konnte ihn so miauen zu hören. Ich weiß bis heute noch nicht ob es die richtige Entscheidung war, weshalb ich mir persönlich sehr sehr heftige Vorwürfe mache und ich persönlich trauere ihm immer noch unendlich hinterher.
Wie es meiner verbliebenen alten Hausdame geht kann ich leider nicht beurteilen. Fühlt sie sich alleine? Will sie einen neuen Kameraden? Sie kann nun mal leider nicht sprechen und ich kann auch nicht aus ihr lesen was sie möchte.
Mein Vater hat heute bei einer Frau angerufen die Katzenbabies inseriert hat, und wollte jetzt schon ein neues Tier (ich glaube so kann er seine Trauer besser verarbeiten…)
Ich selbst denke dass 3 Tage nach dem Tod unseres Katers vielleicht schon etwas überstürtzt sei, um einen neuen zu holen. Dass es für meinen Vater gut ist, steht glaub ich außer Frage. Nur wie ist es mit meiner armen Mietze… Für mich ist es vielleicht noch etwas zu früh, doch wie es ihr geht weiß ich nicht.
Ich hoffe ihr könnt mir vielleicht etwas zur Seite stehen und hoffe ich hab euch nicht mit diesem Klopper überrumpelt.
Liebe Grüße
Hallo Christian,
ich persönlich würde es nicht als zu früh sehen. Ablenkung ist für Mensch und Tier eine Hilfe bei der Trauer.
Die Frage ist, ob sie die andere Katze annimmt. Da sie bereits guten Kontakt zu eurer verstorbenen Katze hat, ist sie auf jeden Fall verträglich, aber auch wählerisch.
Wenn sie andere Katzen in ihrem Revier nicht freundlich gesinnt ist, dann ist das normal. Bei Katzen aus der eigenen Familie kann das dann auch noch mal anders aussehen.
Versuchen würde ich es, dann aber mit einer gut sozialisierten und selbstbewussten Katze (nicht unter 12-14 Wochen alt).
Im Zweifelsfall ist ein Katzenfreund einem Leben ohne Zweitkatze vorzuziehen.
Hallo und vielen Dank für die schnelle Antwort,
Mein Kater kam mit 8 Wochen zu uns und unsere Katze hat schon ein paar Tage gebraucht um sich daran zu gewöhnen.
Sie hat ihn schließlich doch akzeptiert und mir ist ein Stein vom Herzen gefallen.
Sie hat sogar, wenn sich unser Kater mit seinem unkastrierten Rivalen aus der Nachbarschaft gezofft hat (sonst hatte er keine Feinde) ihm geholfen und den Eindringling verjagt. Sowas hab ich bei Katzen eigentlich in dieser Form noch nie selbst miterlebt.
Dass die Arme für den Rest ihrer Zeit allein bleibt, ist eigentlich schon ausgeschlossen, denn das möchte glaub ich niemand hier im Haus. Auch sie nicht.
Ich dachte jetzt halt dass 3 Tage vielleicht etwas zu früh ist, vor allem weil in o.g. Comments steht dass man 2 Monate nach Verlust der einen Katze sich keine neue zulegen sollte…
Doch vielleicht ist es ja gar nicht so schlecht für die alte Mietze wenn sie schon bald einen neuen Kameraden zum spielen und beschützen hat.
Habe mich jetzt auch ein bisschen im Internet umgesehen und viele haben die gleiche Angst wie ich auch, dass sie dem verstorbenen Tier “untreu” werden. Auf der einen Seite sagt man ja dass die neue Katze niemals die alte ersetzen kann und es auch nicht als Ersatz gedacht ist. Aber wenn man doch ehrlich zu sich ist, holt man sich schon gewisser maßen eine neue Katze als Ersatz, oder ? Nicht nur für sich selbst, weil einem ein Stück von sich selbst genommen wurde, sondern auch als “Ersatz” als Spielkameraden für die verbliebene Katze.
Man hofft ja schließlich auch dass man das neue Tier genau so viel lieben wird wie das alte, und das wird gewiss so passieren.
Hallo Christian,
die Meinungen zu dem Thema gehen da sehr auseinander. Aber es ist auch so wie bei der Trauer des Menschen, es gibt keine allgemeingültige Formel. Ersatz ist jetzt natürlich ein schlimmes Wort, denn euer verstorbenes Tier kann niemand ersetzen, aber eine Katze braucht eben sozialen Kontakt und den kann ihr nur eine andere Katzen bieten.
Bei Trauer und Verlust geht es nicht darum etwas “richtig” oder “falsch” zu machen. “Was könnten die Leute denken” interessiert auch niemanden. Versuch auch die Katze nicht zu sehr zu vermenschlichen.
Wenn eine Katzenmutter z.B. einen Wurf hat und von diesem getrennt wird, erkennt sie ihn nach ca. einer Woche nicht mehr wieder und würde sich auch nicht mehr weiter um ihn kümmern. Das haben Wissenschaftler in Rom herausgefunden nachdem zwei Katzen zusammen einen Wurf bekamen und eine der Mütter von den kleinen getrennt wurde. Die zweite Mutterkatze übernahm beide Würfe und kümmerte sich auch um alle Kätzchen, als die erste Mutterkatze wiederkam, ignorierte sie ihren Wurf jedoch völlig, als habe sie ihn nie gesehen.
Katzen haben eine andere Wahrnehmung was Erinnerung, Bindung und Trauer angeht. Das ist auch ein Schutz für die Katze, da sie ja möglichst viele Nachkommen in die Welt setzen muss. Wilde Katzen erreichen häufig ihr 3tes Lebensjahr nicht. Da haben sie keine Zeit zum langen Trauern.
Es ist eben nur wichtig, dass ihr, da eure Katze ja schon 6 ist, eine wirklich selbstbewusste Mieze bekommt, weil in dem Alter sind Katzen nicht mehr so anpassungsfähig wie in jüngeren Jahren.
Hallo zusammen,
ich bin fix und fertig. Mein kleiner Liebling ist am Dienstag vom Dach gefallen. Meine beiden Stubentiger haben sich eigentlich immer gestritten und haben um das Essen gekämpft. Jetzt sitzt die Kleine nicht eine Minute still. Frisst nicht mehr und mauzt ganz wehleidig. Ich hätte nie damit gerechnet, dass die Kleine so leiden könnte, da sie sich immer angezankt hatten. Jetzt überlege ich, ob ich eine neue Katze zu uns holen soll. Ich weiß ich sollte die Kleine auch erstmal die Sache verarbeiten lassen, bevor ich ein neues Tier zu uns hole, aber ich kann nicht mit ansehen, wie sehr sie leidet. Sie ist erst ein Jahr alt und ist bereits ohne Mama aufgewachsen, weil diese bei der Geburt verstorben ist. Was nun?! Warten, nicht warten… die Kleine ist auch noch so verspielt und schleppt mir vor lauter langeweile, während ich schlafe, sämtliches Spielzeug an und tätschelt mir ins Gesicht, wenn ich schlafe. Das hat sie vorher nie getan.
Hallo,
also meine Meinung ist, dass deiner Katze ein neuer Freund bei der Trauerbewältigung helfen kann. Jeder Tag allein macht es eigentlich nur noch schlimmer. Ich würde nach einem kleinen Spielkameraden ausschau halten und die Katzen vom Dach fern halten, damit sowas nicht noch einmal passiert.