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How to use a kittenOft kommt es vor, dass Katzenbesitzer, die ein Einzeltier haben, den Gedanken über eine Zweitkatze verwerfen, weil sie die Zusammenführung scheuen. Oft liest man, das Katzen sich prügeln, nur noch anfauchen, oder sogar unsauber werden. Viele sind auch der Meinung, ihre Katzen seien Einzelgänger und wollten überhaupt gar keine andere Katze neben sich dulden.

Ich gebe zu, so habe ich auch einmal über meinen damals 4 jährigen Kater gedacht. Auf dem Foto sieht man ihn mit der damals 5 Wochen alten Felidae, eine Woche nach ihrem unerwarteten “Einzug”. Er hat mich eines Besseren belehrt.

Katzen sind nicht von Natur aus Einzelgänger sondern sie leben in losen Gruppen zusammen. In diesen Gruppen herrscht eine Rangordnung, die immer mal wieder durch Kämpfe festgelegt oder neu ausgefochten wird.

Eine Zusammenführung sollte man vorab gut planen und sich darüber einige Gedanken machen.

Die richtige Wahl der Zweitkatze

Welche Katze als Zweitkatze in Frage kommt, richtet sich in erster Linie nach dem Charakter und Alter der Erstkatze. Einige Kombinationen sind nicht nur recht ungünstig, sondern durch sie ist Streit bereits vorprogrammiert.

This morning....So wird ein Kitten für eine alte Katze selten eine Bereicherung darstellen. Genauso kann eine sehr aktive Katze einer eher gemütlichen Katze schnell zu aufdringlich werden. Zwei sehr dominante Tiere werden lange Kämpfe ausfechten, wer von beiden an höherer Stelle steht.

Andere Kombinationen hingegen sind häufig unkompliziert.

Zwei Kitten miteinander zu vergesellschaften funktioniert oft reibungslos. Katzen bis ca. 2 Jahre sind anderen Katzen offen gegenüber. Die Schwierigkeit steigt dann mit dem Alter. Eine dominante Katze kommt häufig gut mit unterwürfigen Tieren zurecht, da dort die Verhältnisse geklärt sind.

Was aber in keinem Fall auf Dauer funktioniert ist kastiert und unkastriert. Die unkastrierten Tiere werden ein so starkes Dominanzverhalten an den Tag legen, dass es zu Aggressionen und Auseinandersetzungen kommen wird.

Die Vorbereitung

Die Katze ist gefunden und man hat nun noch etwas Zeit, ein paar Vorbereitungen zu treffen um die Zusammenführung optimal zu gestalten. Man sollte sichergehen, dass die Katzen von Anfang an genug Rückzugsmöglichkeiten haben. Da die Tiere das Tempo der Annäherung bestimmen, sollten sie auch, wenn es nötig ist, Abstand wählen können. Gut lösen kann man da, wenn man ihnen von Anfang an verschiedene Zimmer zur Verfügung stellt.

Wenn man die neue Katze besuchen gehen kann, könnte man ein Spielzeug oder eine Decke der anderen Katze mitnehmen, damit sie den Geruch schon mal kennenlernt. Beim nächsten Besuch nimmt man das Spielzeug oder die Decke wieder mit zu seiner Erstkatze, damit diese den Geruch kennenlernt.  Das ist eine gute Möglichkeit, beide darauf vorzubereiten.

k-stinkekissen.jpgVor dem Einzug kann man etwas neues Spielzeug besorgen, was beide zusammen erkunden können ohne dass der Geruch des anderen daran ist und Streitigkeiten entstehen. Ich habe für Zusammenführungen auch immer Catnip, also Katzenminze und Baldriankissen besorgt. Mit diesen kann man Katzen locken und das erste Eis zwischen beiden brechen, da ich keine Katze kenne, die dem widerstehen kann.

Auch sollte man sich schon mal für die Zeit der Zusammenführung Urlaub nehmen, damit man die Katzen beobachten und notfalls eingreifen kann.

Die Katze ist da – der erste Schritt

Es gibt zwei Möglichkeiten, die Zusammenführung nun anzugehen.

  • Die Holzhammer-Methode
  • Die langsame Methode

Ich bevorzuge die Holzhammer-Methode. Das klingt jetzt vielleicht hart, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass es einfacher ist, wenn man die Katzen die Arbeit machen lässt und selbst möglichst nicht eingreift.

Man stellt also den Kennel mit der neuen Katze in die Wohnung, öffnet ihn und lässt die Katze heraus. Dann wird es sicherlich erstmal neugieriges Beschnüffeln geben, dann vielleicht auch schon erstes Fauchen und vielleicht ein paar Pfotenpatscher. Keine Sorge, das ist völlig normal. Und selbst wenn eine der Katzen nun unters Sofa flüchtet, ist das noch kein Zeichen dafür, dass alle Hoffnung vergebens ist.

Meist kommt diese Katze spätestens dann heraus, wenn sie aufs Klo muss, Fressen möchte, oder man die Baldrianspielzeuge herauskramt. Wenn nicht, redet man ihr ruhig zu, man kann ihr auch etwas vorlesen, aber alles mit einer beruhigenden Stimme. Irgendwann wird sie wieder herauskommen. Die Katze bestimmt die Geschwindigkeit. Das kann man nicht oft genug sagen, so wichtig ist es.

miezmomobaby.jpg

Was man nicht erwarten sollte, ist dass die Katzen in der ersten Woche bereits miteinander kuscheln. Erst recht nicht sollte man die beiden dazu zwingen. Solche Aktionen würden die Zusammenführung zurückwerfen.

Normalerweise sieht man aber nach einer Woche eine Tendenz. Das Fauchen wird von Tag zu Tag weniger und sie gehen schon aneinander vorbei, ohne sich zu hauen.

Wenn das aber nicht funktioniert, muss man die langsame Methode anwenden, indem man die Tiere trennt und nach und nach mehr Freiräume zulässt. Man sollte regelmäßig die Schlafdecken austauschen, damit der Geruch der anderen Katze als etwas normales angesehen wird und Schnupperminuten durch den Türschlitz sollten auch kein Problem sein.

Die Gefahr bei der langsamen Methode ist jedoch, dass man die Zusammenführung unnötig in die Länge zieht und die Tiere nie richtig zueinander finden.

Es gibt im Handel und beim Tierarzt ein Mittel namens Felifriend, ein Pheromonmittel mit dem der Katze vorgegaukelt wird, das Gegenüber sei bereits akzeptiert. Ich würde es nur bei schweren Fällen anwenden, da es bei normalen Zusammenführungen häufig einfach nicht nötig ist.

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39 Kommentare zu „Das Zusammenführen von Katzen“

  • soophie (5 comments) sagt:

    gut gesagt. Ich habe mich ausführlich informiert, bevor ich meiner Süßen einen Gefährten gesucht habe. Oft habe ich gelesen, dass sie sich im Charakter nicht zu sehr unterscheiden sollten. Nun sind meine zwei Tiger seit über 2 Monaten mit der Holzhammer-Methode zusammen und ich bin happy. Sie benehmen sich wie Geschwister. Sie streiten, aber sie schmusen und stänkern auch. Leider müssen wir bis heute beim Fressen eingreifen, da die Kleine der Großen das Fressen wegfrisst und diese sich einfach nicht wehrt, egal wie hungrig sie ist. Darum müssen leider beide in getrennten Räumen fressen, was ich sehr schade finde und auch nicht für eine dauerhafte Lösung halte.

    LG
    soophie

  • Ricarda (368 comments) sagt:

    Hallo Soophie,
    und wie ist es, wenn beide mit jeweils ner eigenen Schüssel, in einem Zimmer fressen? Ich meine die kleine kann ja nicht überall vorsitzen ;)
    Ich habe 4 Schüsseln für vier Katzen wobei ich denke, dass das auch reicht, wenn nr. 5 Da ist, da nie alle Katzen gleichzeitig fressen, sondern immer zeitversetzt.

  • soophie (5 comments) sagt:

    Hallo Ricarda,
    sie haben beide ihre eigenen Näpfe, allerdings muss ich die Kleine wegsperren, bis die Große aufgegessen hat und das finde ich nicht optimal. Die Kleine frisst sehr schnell, da sie mit 4 Katzen und 3 Näpfen aufgewachsen ist.

  • Neliah (2 comments) sagt:

    Bei mir ist es genau wie bei Sophie. Meine Kleine ist jetzt fast 2 Wochen bei uns (12 Wochen alt) und frißt derart schnell (aufgewachsen zwischen 8 Geschwistern und Cousins/Cousinen ;) ) und mit einem Heißhunger, daß sie immer eher fertig ist als die Große. Solange beide was im Napf haben, können die auch nebeneinander stehen. Ist die Kleine fertig, guckt sie bei der Großen, die faucht manchmal, aber meistens tritt sie zurück, läßt die Kleine ran und schleckt ihr sogar dabei über den Kopf. Das ist zwar süß, aber schade für die Große.

    Eine andere Frage hätte ich noch, meine zwei mögen sich zwar, spielen zusammen, suchen sich gegenseitig, wenn sie einander aus den Augen verlieren, (fauchen auch mal) aber nebeneinander geschlafen (ich meine Fell an Fell, zusammen auf einem Bett oder einer Decke geht) haben sie noch nicht. Knapp zwei Wochen sind natürlich noch keine lange Zeit, aber ab wann wäre sowas denkbar? Ich wünsche mir nämlich, daß sie das tun, weil das für beide so schön wäre.

    Gruß
    Neliah

  • Ricarda (368 comments) sagt:

    Hallo Neliah,
    ob sie überhaupt miteinander kuscheln, kann dir keiner sagen. Dass deine große der kleinen aber schon über den Kopf leckt ist ein wichtiges und gutes Zeichen, dass es voran geht.

    Dass die Kleine, die mit sovielen Katzen gefressen und gelebt hat ziemlich schnell frisst ist klar. Wieviel bekommt sie denn? Ist sie nach ihrer Portion vielleicht noch nicht satt?

  • Neliah (2 comments) sagt:

    Hallo Ricarda, danke für Deine Antwort.

    Ja, die Frage, ob die Kleine noch nicht satt ist, hab ich mir auch schon gestellt und die Portion etwas gesteigert, allerdings hat sich nichts geändert ;) Mir kommt es fast so vor, als vermute sie, in dem Napf der Großen wäre was Leckereres drin ;) Und außerdem glaube ich, es ist auch nicht viel anders, als bei uns Menschen, wenn sie so schlingt merkt sie auch erst später, daß sie überhaupt satt ist. Na ja, mal sehen.

    Das Bild von deinem Großen, der so niedlich mit dem Kleinen kuschelt, ist so süß, das hatte ich gestern ganz vergessen zu sagen. :)

    Gruß und schönes Wochenende,
    Neliah

  • mia (1 comments) sagt:

    Hallo, frohes neujahr erstmal :>

    ich hab seit einem Tag ( und’n bissl)
    mir ein kleinen Kater (8 weeks)
    dazu gehohlt für meine 1 1/2 jährige dame !
    // zur zeit habe ich sogar zwei , weil ein freund umzieht daher sie aber noch nicht nehmen kann //
    Meine Dame hat Angst vor den kleinen und rennt ständig weg vor ihnen und meidet den kontakt !!
    je neher sie den beiden kommt (oder die ihr) fängt sie ganz häftig an zu fauchen und zu Knurren !! ich weiß nicht ob ich mir deswegen sorgen machen soll oder ob sich das noch legt ?? wäre echt schön wenn mir da jemand ein super tipp geben könnte
    ? LG. Mia

  • Simone (1 comments) sagt:

    Hallo,
    wir haben uns eine zweite Katze geholt, damit die 1. (1 Jahr) nicht so allein ist. Die Zusammenführung hat auch super geklappt. Die beiden schmusen, die ältere putzt den kleinen Kater. Also total optimal.
    Das Problem ist, die ältere Katze hat sich uns gegenüber total verändert. Sie ist sowieso eine Zicke, aber jetzt dreht sie sich weg. Schmust selten mit uns und spielen ist gar nicht mehr angesagt.
    Vielleicht hat jemand Erfahrung. Denn ich möchte nicht, dass die Ältere krank wird. Sie ist zwar eine Zicke, aber auch ein sehr schönes und anhängliches Tier, wir vermissen ihr Schnurren.

  • Sarah (4 comments) sagt:

    Hallo
    ich haben eine Katze (9jahre) und möchte mir jetzt noch eine 2. anschaffen. Von einer freundin würde ich dann eine bekommen (6 Wochen alt). Würde sich da ein Männchen oder ein Weibchen besser eignen?
    lg

  • Ricarda (368 comments) sagt:

    Hallo Sarah,
    eine 6 Wochen alte Katze gehört noch mindestens 6 Wochen zu ihrer Mutter, sonst wirst du mit ihr viele Probleme haben. Ob Kater oder Katze besser geeignet ist, dass hängt von der Katze selbst ab. Wichtiger ist es, ob deine 9 Jahre alte Katze sich von der kleinen nicht zu sehr genervt fühlt. In dem Alter ist sie schon etwas ruhiger und gesetzter und würde sich evtl mit einer anderen Katze eher wohl fühlen. Solltest du eine kleinere Katzen wollen, dann mindestens 2 Stück, damit die Kleine noch jemanden zum spielen hat. In dem Alter haben sie sehr viel Energie und da kann eine alte Katze oft nicht mithalten.

  • chill27 (1 comments) sagt:

    also mein problem ist da größer!!!!
    mein freund und ich ziehen zusammen,er hat einen kater(max),ich auch(linus),beide im gleichen alter.ca.4 jahre,beide kastriert.wir haben die holzhammermethode verwand und nun sieht es so aus,das seine katze seit 2 wochen unter unserem bett sitzt und nur raus kommt wenn meiner nicht da ist.zudem pinkelt er uns ständig ins bett.super!!!!!
    zum futtern gehts in die küche,da frisst er aber nur so langer meiner nicht blicken lässt.ansonsten jagen sie sich bis der eine wieder unterm bett sitzt.
    was tun?????

    • Ricarda (368 comments) sagt:

      Bei zwei recht alten Katern, die wahrscheinlich 4 Jahre lang beide Einzelkatze waren, dauert eine Zusammenführung oft Monate. Das Pinkeln ist ein Ausdruck von Unzufriedenheit. Ich würde die zwei erst einmal voneinander trennen (in verschiedenen Zimmern) damit sie sich beide ein wenig beruhigen und Vertrauen fassen können.
      Danach die zwei stundenweise zusammenlassen und Dinge mit ihnen machen, die sie so ablenken, dass sie sich gar nicht groß miteinander beschäftigen können. (ZB spielen, oder Leckerli verfüttern) So gewöhnen sie sich daran, dass der Umgang normal ist.
      Keiner der Kater sollte in diesem Fall aber in Schutz genommen oder bestraft werden. Das wird die Fronten nur verhärten.

  • Ketti (1 comments) sagt:

    Moinsen, haben seit 7 Tagen eine 13 Wochen junge katze, und haben uns heute eine 13 Wochen junge Katze dazu geholt die Holzhammeraktion ging nach hinten los^^ unser “längerer Schatz” hat der kleinen 4,5,6 mal eine gefeuert, und ist irgendwann wegen langeweile abgehauen weil die andere gar nicht reagiert hat sah schon lustig aus immer eine feuern und dann wenn nichts passiert abhauen :) TTuV (Täuschen,Tarnen und Verpissen) aber mal ne frage gibts da ne möglichkeit oder nen tip für uns nicht das die beiden uns heute nacht das Haus auseinander nehmen lg

    • Ricarda (368 comments) sagt:

      Hallo Ketti,
      in dem Alter solltest du mit der Zusammenführung keine Probleme haben. Mit 13 Wochen und vor allem nach 7 Tagen wird es keine Rangordnungstreitigkeiten geben. Backpfeifen sind normales Verhalten unter Katzen, sie sind ein Zeichen von “hey rück mir nicht auf die Pelle”. Normalerweise sollte eine Zusammenführung unter Kitten in wenigen Wochen über die Bühne gebracht werden. Allerdings sind die zwei jetzt im Flegelalter, wo sie sich ausprobieren, Grenzen austesten und allerlei Unsinn anstellen. Ab einem Alter von etwa 9 Monaten legt sich das so langsam, erst recht, wenn sie kastriert sind. Dann werden die zwei sowieso ruhiger.

  • Lora (2 comments) sagt:

    Hallo ihr lieben. :)

    Ich habe mal eine Frage. So und zwar hab ich im Juni einen kleinen Kater gefunden, total abgemagert und verwahrlost. Ich habe ihn mit viel liebe, Zeit und Geld aufgepeppelt. Er ist seid längerem kastriert & nun dachte ich es wäre an der Zeit ein kleines Kätzchen für ihn zu holen. & so war es dann auch vor 2 Tagen. Die kleine ist auch im Mai geboren & genauso groß wie er, da er etwas kleiner ist durch die mangelnde Ernährung in seiner Kittenzeit.
    Jetzt habe ich es auch mit der Holzfällermethode probiert. Also Katze raus & dann mal gucken. Er ist sofort auf sie los gestürmt, faucht & haut herrum, allerdings nicht sie sondern immer vor ihr auf den Boden. Sie versteckt sich immer und rennt weg wenn er angefaucht kommt. Macht aber selber nichts, sie faucht nicht einmal, ich schätze sie ist mehr genervt von seinem Verhalten stört sich aber nicht weiter dran.
    Ich hätte nicht gedacht das er so sein Revier verteidigt. Wir haben eine Wohnung also ist dies sein einziges Revier & das ist auch noch eingeschränkt.
    Sie ist jetzt im Schlafzimmer & hat dort auch vorrerst einen Futterplatz & ein Klo, denn er lässt sie nicht raus & die Wohnung erkunden.

    Also vielleicht habt ihr ein paar Tips für mich?! (:

    Liebe Grüße,
    Lora

  • Lora (2 comments) sagt:

    Achja, noch was vergessen. :)

    Sie ist kastriert & die Schlafzimmertür ist natürlich auf, sie kann also raus, möchte auch gerne nur wie gesagt er lässt sie nicht!

  • Ricarda (368 comments) sagt:

    Hallo Lora,
    das Verhalten ist im Prinzip ganz normal. Dein Kater war bislang allein und muss sich sein Zuhause nun teilen. Zudem zeigt er auch sehr dominantes Verhalten.
    Stell dir vor, dir würde man auf einmal einen fremden Menschen in dein Zuhause setzen. Dann wärst du auch erst mal etwas verwirrt.
    Nach zwei Tagen kann man noch keine Prognose stellen, aber für mich klingt das alles sehr normal. Ich würde die zwei nicht trennen, weil du dem Kater so das Gefühl gibst, dass er recht hat, sein Review zu verteidigen.
    Die zwei sollten so viel Zeit miteinander verbringen sodass sie lernen, dass es normal ist. Versuch ihnen zusammen Leckerlis zu füttern und zusammen mit ihnen zu spielen. Also Dinge, wo dein Kater zu abgelenkt ist, um einen auf Macho zu machen.
    Dann wird es langsam werden.

  • Sabrina (2 comments) sagt:

    Also ich habe folgendes Problem bin in eine wg gezogen mit einer katze und meinem kater beide 3, in der wohnung selber lebt schon seit ca 2 monaten auch ein kater auch 3 wir haben eine zusammenführung der 3 nach der holzhammer methode durchgeführt mein problem ist nur meine beiden katzen die vorher ein herz und eine seele waren bekriegen sich jetzt auch gegenseitig, hoffe das dass normal ist? habe gedacht das es vileicht damit was zu tun haben könnte das die gruppe sich neu ordnen muss und sie deswegen auch nochmal ihre rangfrage klären müssen

    • Ricarda (368 comments) sagt:

      Hallo Sabrina, das siehst du genau richtig. Die Rangfolge wird durch den Umzug und auch durch die neue Katze komplett durcheinandergeworfen. Das muss sich jetzt erst einmal wieder zusammenfinden. Meine zwei Geschwister Momo und Püppi haben auch immer mal wieder Zoff gehabt, wenn jemand neues dazu kam. Irgendwann fand ich sie dann aber wieder irgendwo zusammen kuschelnd. Darf ich fragen, wie alt die dritte Katze ist?

  • manu (1 comments) sagt:

    hi, ich habe seit ca eineinhalb jahren eine katzendame (kastriert), sehr verwöhnt und eingebildet.. ist jetzt ca zwei jahre alt. vor drei tagen kam ich auf die zündende idee, ihr ein “Mann” (ca 2 jahre, kastriert) in die wohnung zu holen. es wird geknurrt und gefaucht. Madame ist sehr ängstlich geworden und zieht sich immer mehr zurück während der Herr zum pascha wird und sich im wohnzimmer breitmacht trotz gleichgerechter aufmerksamkeit. wird das noch was?? LG

    • Ricarda (368 comments) sagt:

      Hallo Manu, bislang klingt das noch sehr normal. Warte einfach ein paar Wochen ab. Deine Katze war lang allein und muss sich an Gesellschaft erst noch gewöhnen.

  • Daniela (2 comments) sagt:

    Hallo :)

    Vor 7 Jahren wurde die Mutter unseres Katers überfahren, als er noch sehr klein war (hatte die Augen erst vor kurzem aufgemacht). Wir haben ihn dann zu uns genommen und mit Aufzuchtsmilch aufgepeppelt (: er ist sehr anhänglich, kratzt und beißt uns eig. nie. Vor 4 Wochen haben wir eine ausgesetztes Kätzchen (ebenfalls ein Kater) bekommen, die damals laut Tierärztin ca. 3 Wochen alt war. Jetzt ziehen wir ihn gerade groß :) Jedoch versteht sich unser älterer Kater mit dem kleinen überhaupt nicht gut! Er faucht andauernd,2-3 Mal hat er ihn auch gehaut, wenn er ihn sieht und meidet den Raum – was sonst gar nicht seine Art ist! Jetzt fragen wir uns, was wir tun können, dass sie sich ein wenig anfreunden, weil es so aussieht, als ob der kleine eigentlich sehr am großen interessiert wäre.. Außerdem distanziert der ältere sich jetzt auch schon von uns, was sehr schade ist.. :(

    Was können wir tun; mit wie viel Zeit muss man noch rechnen, bis sie sich anfreunden; und bleibt das vertrauen des älteren uns gegenüber jetzt so?

    • Ricarda (368 comments) sagt:

      Hallo Daniela,
      dass euer Kater nun verwirrt ist, nachdem er 7 Jahre lang allein war, ist normal. Und es wird auch noch einige Zeit dauern, bis er sich an den Kleinen gewöhnt hat. Knurren, Fauchen und mal Patschen ist normal. Habt einfach etwas Geduld. Spätestens wenn der Kleine ihm ebenbürtig ist, werden sie besser miteinander auskommen können. Momentan kann der Große mit ihm einfach gar nichts anfangen und der Kleine wird von euch rund um die Uhr betreut. Da versteht er einfach nicht, wieso er die zweite Geige spielt.

  • Bianca (3 comments) sagt:

    Hallo Ricarda,

    ich habe auch eine Frage, wir haben 2 Katzen (Katze und Kater 9 Jahre und kastriert, und seit 4 Tagen ist Maja dazu gekommen. Sie ist 1 Jährig und nicht kastriert. Maja hat sich direkt in die letzte Ecke des Schlafzimmers verzogen und wir haben ihr dort alles eingerichtet. Sie freut sich wenn wir zu Ihr kommen und springt sogar in die Hand die sie streichelt. Mittlerweile. Am ersten Tag hat sich sich voll gemacht und lag darin. Wir haben alles weggemacht und abends hat sie sich auch geputzt. Die beiden alten sind neugierig, aber sie brummt sobald sie den Raum betreten. Die Altkatzen verbringen den Tag wie gewohnt mit mir folgen auf Schritt und Tritt nur in Schlafzimmer mögen sie nicht. Kann ich auch verstehen. Der Kratzbaum von Maja steht im Flur und wurde neugierig inspiziert. Maja sitzt im Kratzbaum der alten, die haben aber noch einen im Wohnzimmer. Dachte das ist gut damit die Gerüche etwas getauscht werden. Meine Katze mag den Kratzbaujm sehr. Ich weiß die Alterskonstellation ist nicht so gut, aber die Besitzer von Maja haben einen Hund und melden sich auch nicht mehr. Aufgeben möchte ich auch noch nicht sind ja grade mal 4 Tage und Sie macht Fortschritte, hat sich gestern in ihren Kratzbaum im Flur getraut. Ich habe auch einen Duftstecker geholt der im Schlafzimmer hängt, da Maja mehr stress hat wenn Sie Besuch bekommt. Eben war ich bei Ihr und sie freute sich lies sich kraulen, aber wirkte dennoch gestresst. Leicht übermütig und sie pustete. Im nächsten Augenblick ein Schlag und ein Biss. War ich zu aufdringlich? Sollen wir Sie ganz in Ruhe lassen und Sie selbst entscheiden lassen? Spielen wollte Sie danach nicht, dachte Sie hat vielleicht zuviel Energie und will spielen…war nicht so.
    Wir tüddeln unsere 2 Alten und Sie wirken auch nicht verändert. Außer dass Sie nicht mehr im Schlafzimmer sondern im Wohnzimmer schlafen. Ab und zu traut sich mein Kater ins Bett, da freu ich mich immer sehr. Doch dann siegt die Neugier und er wird von Maja angebrummt. Dann geht er wieder, leider.

    Wäre echt froh wenn das alles noch im normalen Bereich liegt, und Du vielleicht noch ein paar tipps für mich hast!

    Danke und Gruß
    Bianca

    • Ricarda (368 comments) sagt:

      Das klingt alles sehr normal. Die “Duftstecker” die du hast, würd ich wegwerfen. Das ist rausgeschmissenes Geld, ganz ehrlich. Bedränge keine Katze und lass sie selbst das Tempo bestimmen. Wenn man eine Katze, auch unbewusst, bedrängt, bringt man sie zum Angriff.

  • katzenfreund (3 comments) sagt:

    Guten morgen,
    wir haben eine sehr eigene glückskatze, ca 3 jahre alt bisher alleine gehalten und nun einen ca. 1 1/2 jahre alten kater aus dem tierheim geholt. bisher läuft es wie erwartet, sie leben relativ aneinander vorbei, beobachten aber immer was der andere gerade tut und sie fauchen und knurren etwas, wenn sie sich zu nahe kommen. ich will auf keinen fall dass sich meine erstkatze vernachlässigt fühlt, aber das problem ist dass sie generell nicht so eine schmusekatze ist, sie kommt manchmal aber das hält sich in grenzen. der neue kater ist jetzt total anhänglich und verschmust und kommt immer an. ich will ihn natürlich nicht wegstoßen er soll sich ja wohl fühlen, habe aber angst das meine erstkatze das nicht versteht… hat jmd einen tipp? danke und liebe grüße

  • katzenfreund (3 comments) sagt:

    jetzt hat meine erste katze in die badewanne gepinkelt. ich habe schon oft gehört, dass das eine trotzreaktion auf veränderungen ist, aber wie reagiert man am besten darauf? das soll sie sich gar nicht erst angewöhnen!

    • Ricarda (368 comments) sagt:

      Das ist ein normales Verhalten und hört auf wenn sich die Situation normalisiert hat. Die Tiere brauchen einfach Zeit. Kein Tier bevorzugen oder vernachlässigen oder verhätscheln. Wer eine Katze, die Angst hat tröstet oder besonders beachtet, der bestätigt sie in ihrem Verhalten.

  • katzenfreund (3 comments) sagt:

    also unsauber waren beide nicht mehr, aber die erst-katze zieht sich jetzt sehr zurück, versteckt sich viel in ecken und der kleine kater ist halt sehr verspielt und rennt immer hinter ihr her. dann wird viel gefaucht aber ich denke das ist normal und sie brauchen einfach zeit. was toll ist: meine erste katze hatte immer irgendwo eine stelle, die sie sich immer aufgekratzt hat bis es blutig war, alle TÄ meinten das wäre was was man nicht behandeln kann und immer wieder kommt, aber jetzt wo der kater da ist, ist es verheilt, sie kratzt nicht mehr. ich denke es war einfach langeweile, auch wenn das kein TA meinte…

  • karolin (1 comments) sagt:

    hallo ricarda,

    kurze frage….wir haben vor 2 monaten eine katze, sie ist jetzt 6 monate alt, und haben ihr vor einer woche einen kumpel besorg, sie ist ca. 2,5 monate alt. die beiden fressen nebeneinander und benutzen auch ihre klos, welche ebenfalls nebeneinander stehen. ich habe hier bei beobachtet das jede auch das klo der anderen benuzt. es stoert mich nicht so lang sie es weiter benutzen. bei sind wohnungskatzen. beide miauen auch nach dem anderen so bald der andere aus der sichtweite ist. alles toll, aber. unsere groessere bekommt manchmal richtige wutanfaelle und nimmt die kleine in den schwitzkasten. knurren und in die hinterpfoten beissen nicht ausgeschlossen. ich frage mich ob das normal ist und ich einfach abwarten soll oder ob ich eingreifen sollte. natuerlich sieht es fuer mich schrecklich aus und es tut mir auch leid fuer unsere kleine. was denkst du?

    • Ricarda (368 comments) sagt:

      Das klingt für mich nach normalem Spielen und Toben. Das kann bei Katzen manchmal wirklich wild aussehen, aber wäre es wirklich ernst, würden sie sich beide komplett aus dem Weg gehen. Übrigens haben Katzen bei Katzenklos kein “Meins/Deins”. Sie benutzen das, worauf sie gerade Lust haben.

  • Julia P. (1 comments) sagt:

    Also den Beitrag fand ich wirklich mal sehr hilfreich ;) Am Freitag zieht unser neues Zweitkätzchen ein und ich bin schon leicht nervös wegen der Zusammenführung.

    Unsere Lilu ist jetzt ein halbes Jahr als und die kleine Seven ist 10 Wochen alt. Ich hoffe es klappt alles reibungslos und ohne gekloppe :D

  • Lea (3 comments) sagt:

    Hallo,

    ich wollte mal etwas fragen.

    Ich habe eine Selkirk Rex (1 Jahr und 3 Monate alt) und eine Main Coon (6 Monate alt). Ich stelle fest … völlig unterschiedlich Wesen.
    Meine Selkirk-Rex ist bei uns mit einem Kastraten (BKH) groß geworden. Sie waren ein Herz und eine Seele. Als dieser dann leider nicht mehr war. War es klar das wieder 2 her muss.
    Mein Freund wünschte sich schon immer eine Main-Coon und so kam es auch. Mit 12 Wochen kam sie dann zu uns.

    Die beiden vertragen sich zwar aber von ein Herz und eine Seele ist nicht zu reden. Die Selkirk ist sehr ruhig geworden (nicht ängstlich) aber zieht sch zurück, manchmal hat man das Gefühl als wäre sie genervt. Die kleine ist nun voll im Spieltripp und meiner Meinung auch ganz schön grob, Sie klebt an uns oder ist immer um uns. Wo in der Zeit unsere Selkirk im anderen Raum in ihrem Körbchen oder irgendwo in einer Ecke liegt.

    Dass beide sehr Dominat sind wissen wir. Ich möchte das es beiden gut geht.
    Meine Frage ist würde eine 3 Katze die Atmosphäre gut tun und wenn ja ein Kitten oder was älteres. ein Junge oder Mädchen. Was wäre zu empfehlen auch Rassen-technisch.

    Schon mal Danke für jede Hilfe.

    • Ricarda (368 comments) sagt:

      Hallo Lea, ich würde noch warten. Der Coonie wird bald ruhiger werden, weil er erwachsen wird. Dann wird deine Katze auch mehr ihre Ruhe haben.

  • Diana (1 comments) sagt:

    Hallo,

    ich habe seit letztem Freitag einen Kater, der ca. 1 Jahr alt und kastriert ist zu meiner Amy (4 Jahre) geholt. Er scheint das Ruder zu übernehmen und lässt sie blöderweise nicht zu mir ins Bett, da er scheinabr meint, dass das sein reviert ist. Ich habe ihn zig mal aus dem Bett gesetzt aber er ist immer wieder angekommen bzw. dann letztendlich als ich geschlafen habe. Meine Kleine traut sich nun nicht mehr zu mir ins Bett zum Kuscheln, da sie sich ihm derzeit unterwirft und geht ihm zeitweilig aus dem Weg. Er ist sehr kuschelbedürftig während sie zurückhaltend ist und erst im bett zum Kuscheln kommt.
    ich habe nun je eine Schlafdecke und noch einen Schlafhocker mit Höhle neben das Bett gestellt, da ich ja schlecht nächtelang wach bleiben kann und den kater zig mal “rauswerfe”.
    Sonst geht es so lala- ich war jetzt drei Tage daheim zum beobachten- Prügeleien finden erst abends statt, da die beiden tagsüber schlafen- in verschiedenen Räumen. kann ich beruhigt zur Arbeit gehen oder sollte ich den Kater “einsperren”? Der eine sagt ja, der nächste sagt nein, damit er das Schlafzimmer nicht als sein revier ansieht und sie gar nicht mehr rein lässt. So richtig geprügelt haben sie sich noch nicht. Hat sich das dann soweit schon erledigt oder kann das noch kommen?
    Wie ihr seht, ich bin völliger Neuling auf diesem Gebiet, da ich bis dato nur Einzelkatzen hatte aber bei Amy das Gefühl hatte, sie braucht einen Spielkameraden.
    Über Hilfe und Antworten würde ich mich freuen.
    Lieben Dank.

    • Ricarda (368 comments) sagt:

      Hallo Diana, unbewusst machst du den Fehler, die Tiere unterschiedlich zu behandeln. Der Kater behandelt das Bett als sein Revier, weil es das ist. Er wohnt bei euch und somit ist das auch sein Zuhause. Beide Katze sollten die gleicheRece und Privilegin bekommen, damit sie die Rangordnung untereinander klären können. Wenn du immer wieder eingreifst, dann verzögerst du, dass sie sich einig werden können, weil dein Verhalten als Gruppenanführerin auch direkt ihr Verhalten beinflusst.
      Ich weiß, dass es schwierig ist und man dazu neigt, Tiere in Schutz zu nehmen, wenn ein anderes dominanter ist, aber dadurch bringt man Unruhe hinein. Katzen brauchen dieses Hierarchische Gefüge um ein Auskommen miteinander zu haben.

  • Miriam (3 comments) sagt:

    Hallo ihr lieben,

    ich hätte mal eine Frage an euch..
    Ich hatte 2 katzen (geschwister 1 kastriertes Männchen und ein weibchen) beide ca 3 Jahre alt.. Ich habe sie seit klein auf. Aber die katzendame ist abgehauen als wir im urlaub waren und auch leider nicht mehr aufgetaucht.
    Meinem Kater gehts nicht gut so alleine, also haben wir uns nach einer neuen Katze umgeschaut. Meint ihr es klappt mit einem 1 jährigen, kastrierten Kater? oder wäre ein weibchen besser? Ich bin mir super unsicher und habe einfach angst dass sie sich verletzten..

    Tipps von euch wären super!!

    • Ricarda (368 comments) sagt:

      Wichtiger als das Geschlecht und das Alter ist der Charakter der Tiere. Per se würde ich aber nicht ausschließen, dass es klappen könnte, zumal beide ja auch kastriert sind.

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